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ligen, und einen sehr schônen Plafond indem Lustfchlotz Rincy. Sébastian le ClercHat auf;r. Blàttern academifche Figure»vach ihm gestochen.
Fresny ( Carolus de la Riviere du ) ge.bohren ju Paris 1648. von gutein Haute.Er batte Lust zu alìen Kûnsten: Mahlcrey,Bildhauen, Baukunst und Gàrtnerey. ImZeichnen erfand er einen Vortheil ohne Bley-stift, Pinsel oder Fedcr, vortrefliche Stûckezu verfertigen, denn er wâhlte stch aus ver-schiednen Kupferstichen Tbeile von Menschen,Thieren, Pflanzen oder Bâumen, die er her.ausschnilt, und aus denselden ein Ganzesnach dem Begriff, ben er blos in seiner Ein.bildungs-Kraft davon halte, zufammenfttzte.Er trieb seine Kûhnheit fo weit, batz er indenen Kèpfen, die er gewàhlet halte, Au>gen, Mund, Nafen und andere Theile desGestchts mit andern, die ihm besser gefielen,vertaufchle. Diefe Zufammenfûgung vicierungefehr gesundner Theilen aber, machtedoch ein Ganzes aus, welches die KennerinVerwunderung fetzte, und jedermann ver.gnàgte. Er wurde Controlleur der kônigli-chen Gàrten, und starb 1724. Journal desScavans 17)2. Fevr. Num. 6.
Frey (Jacobus) l. 19. anst. ahmte —nach l. Stach in seiner Jugend etwas inKupfer, lernte aber die Arzneykunst, undhalte fowol seines Vaters als des R. Aude-nard Kupferblatlen in Verlag.
Freyberger (Johannes) ein Mahler zuAugfpurg, von desscn Arbeit an dem Bar.fûffer - Thurn und auf dem vbern Pflàtz desRathhauses einige, meistens unkànntliche, Ue.berreste zu fehen stnd. Sein Pinfcl war ziem-lich hart. Er lebte um den Anfang des XVII.Jahrhunderts. Von Stetlen VII. Brief.
Frezza (Horatius) l. ri. nach endigte l.Er florirte um 1680.
Frezza ( Joh. Hieronymus ) l. 8. nachwahrniinmt l. Unter andern Werken gab er1704. die von Fr. Albani gemahlte GalleriaVerofpi, nach des P. de Pictri Zeichnungen,auf 17. Blàttern in Kupfer heraus.
Friant (Jacobus) ein Fresco - Mahler zuBologna, lernte beyMatthâns BorboniundAugustin Metelli. Man findet von seinerArbeit in den Kirchen S. Carlo und Spi.rito Santo in seiner Geburrsstadt. Afcofo.,
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Friederich (Jacobns Andréas) vonRûrn.berg, ein Schiller Christoph W igels, >vareiner der sehr guten und fleitzigsten Kupfer-stecher seiner Zeit. Jnsonderheit halle er ei.ne besondre Stârke in der Nadel, und eineIcichte und gefchwinde Manier, war dabeyein guter Zeichncr. Er verferligte, theils inVerlage, lhcils fur Bnchhândler, eineMengeKupftrstiche, wvvon die meiiìen seiner KunstEhre machen. Er starb 17^1. j,n 68. Jahrseines Altérs. Sein Sohn Jacob Andréasarbeitete als^Hof- Kupsrstccher zu Stutt-gard. von Stetlen 9. und 10. Brief.
Frie^ ( Joh. Conradus ) ein gefchickterMahler in Zurich; lernte ben Samuel Hof-mann, den er in Portraiten sehr >vol nach.ahmle. Er ward in ben grosien und her-nach in den klcinen Rath gezogen, in wel-chen er verfchicdne wichlige Aeinrer venval.tete. Er starb 169;. in dem 76. Jahr sei-nes Allers. M. 8.
Frigiolli (Phllippus) ein Mahler zu Romum 17)°, von wclchem man in den nir.chen S. Josephus und S. Sebastianus hi-storische Stûcke sehen kann. Titi.
Frisia da Gramingie (Johannes di) un-ter diescm Rame verstehet Lomazzo den Jo.hann Schwarz.
Frisio (Adrianus). Siehe Bries. L.
Friso (Alvise bal) ein Beyname LudwigtBenfakto. Z.
Frits ( nach petrus ) l. genannt Welge-moet.
Fritsch. Siehe den Artickel G. R- Don-ner. Z.
Fromentino (Thomas) ein Maylânder;mahlre in einer Capelle der Kirche S. Ma-ria della Patzione, die Flucht und das Aus.ruhen unfers Heilandes auf der Reife inEgypte» : In S- Maria Magdalena al Cer.chio ein Altarblalt: In S. Nasaro PietraSanta ein Seitenstûck des hohen Allars;und in der Capelle S. Pasquale der Kirche,S. Maria del Giardino, einige Werke. Sie.he auch ben Artickel I. A. Pianca. Latuada.
Frommer (Wilhelmus) ei» sehr guterZeichner und geschickter Wasterfarben-Mahlerzu Augspurg, von welchem man hin undwieder in Stammbûchern schône Arbeit zusehen bekommt. Er lebte um 164». und
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