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phorus) l. 7- nach Figure» l. Thiere — k.9. nach Florenz l. mcrstens m Gestllschastdes Gcoeg Vasari.
Gherardoun. Siehe Ger. Douw. L-
Gherbier Siehe Gerbicr.
Gheririg (J.) ein PMpectiv-Mahlcr, vondessen Ardeit man eiu L-lâck in der dresdni-schen Gallerie zu sehen bekommt.
Gheyn. Siehe Geyn.
Ghezzi (Josephus) ein geschickter Bail-meister und Machinist zu Ascoli; machte mitbiesen Kûnsten sein Gluck in Diensten des Zìô.nigs Sébastian in Portugal, ber ihn undseine Nachkommenschaft bis ins vierte Ge-schlecht in den Nitterstand erhob. Er starbum i? 6 o. Museo Fior. T. 4. p. 219.
Ghezzi (Petrus Leo)l. 15. nach machtel. Pabst Benedictus der XIV. trug ihm vieAufsicht ûber die Mustv-Manufaciur, auchûber die Gemâhlde der pabstlichen Pallàsteund Gallerien auf, und ernennte ihn zu sei*nem Cabinet-Mahler. Er starb 17ÇÇ. Dic-ser Kûnstler besasi eine ungemeinc Geschick-lichkcit i» Carricaturen, so datz er osiers vierbis fànf Personen, welche er blos im Vor-beygang gefthen halte/ im Gedâchtnisi be-halten — und hernach bey Hause mit den nô-thigen Verànderungen auf das âhnlichstenachzeichnen konnte. Der Abt Richard mel.del in seiner Reisbeschreibung T. p. 282.er habe nach des Ghezzi Absterben eineSammlung von mehr als 400. Slûcken ber,gleichen Carricaturen , von Cardinale» , Fûr-sten, Fûrstinnen, GesandtM/ Prelaten rc.auf das làcherlichste, zugleich aber sehr kannt,lich gezeichnet, mit unlerschriebenen Namemauf eincr ôffenklichen Gant gesehen feil bielen.
Ghezzi ( Sebastianus ) l. 1. nach Ascolil. des àltern Josephs Sohn.
Ghiberti (Bonacorsus) l. 6 . anstatt Vic-tor l. Victorius — l. 10. nach sandte ihnI. um 1540-
Ghiberti ( Laurentius ) anstatt diesesArtickels l. genannt di Bartolo, ei» voriref-licher Kûnstler zu Florenz; lernte bey stinemStiefvater Bartoluccio die Goldschmiebs-Kunst, in welcher er ihn ûdcrlraf. Manhaltet ihn auch fur einen Schûler des Gé-rard Starnina. Nachher arbeitete er auchim Bildhauen, Gieffen, Graben in aller,hand Metalle rc. Er verfertigte die zweyte
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Porte der St. Iohannes-Kirchc in Erzt/ wel-che er 1424. vollendete/ und 22000 , Gnldenkostete: man rechnet ihr Geivicht auf 340.Ccntner. Diese Porte wird die zweyte gcnen-net, weil Andréas Ugolino vast hunderr Iah,re zuvor eine von gleichem Metalle verftrtigtbatte. AIS es um diese Arbeirzu thuu war,machten Donatello, Brunelcschi, und nochvier andre Brldhauer, Modclle, da man aberdieseiben mit des Ghiberti seinem vergliche,gestandcn diese frcymûthig, datz sein Mo-dell alle andre wett ûberlreffe. Fur PabstEugcnius den IV. verfertigte er 1428. eineKcone von Gold, welche iz. Pft,„d wog,und mit Perlen und Edelsteiinn ausgezierelwar; ihr Werth déliés sich auf 30. tausendDucaten. Nach dieser Arbeit gotz er auchdie drille Porre zu obgedachter Kirche, vonwelcher M. A. Bonaroli zu sagen pstegte:Sie verdicnte die Pforte des Paradieses zuftyn. Er kaufte aus der Belohnuug ernschones Landgut, und ward in den Rathzu Florenz aufgenvmmen. Ghiberti schriedein Buch von den antike» Mahlern/ wel.ches er aus dem Plinius ins italiânische ûbcr-setzte, u»d von einigen wenigen neuern Kûnst-lcrn als von Cimabue, Gwtto rc. vornehm.lich schried er in demstlben vieleS, und mitallzugrosser Eigenliebc, von sich und feinenWerken. Vasari fûhrr diese Handschrift hinund wieder in feinen Lebensbeschrelbungenan. Ghiberti starb 145;. in einem Allervon niehr als 77. Iahren und wurde in derKirche zum H. Kreutz begraben. Seinemit grvssen Unkosten zusammengebrachleSammlung von antiken Statue», Kopftn,Gefàlfen rc. diente ihm zur Vervollkommnungseiner Kunst, in welcher er es so hoch brach.te, datz seine Zeichnungen vast des Raphaelsfeinen gleich geachtet wurden. Bvttari T-1.p. ria. und Giunta p. 29. ©.
Ghigi (Theodorus) |. 3. nach folgte l. Ei«nés seiner Gemâhlde wird in der Bescvreibungdes Herrn Braamcamp's Cabinet angefûhrt,welches G- Mantuano in Kupfer gestochen»Theodor lebte um r;;o.
Ghinghi (Franciscus Maria Cajetanus)gedohren zu Florenz i6Zy. Lernte die Zeich.nung bey Franc. Craminghi/das PotzirenbeyJ. Baptista Foggini, und daS Edelstein,
schneiben