Band 
[Band 2]
Seite
137
JPEG-Download
 

Gb

fchneiden bey stinmi Vater Andréas Phi-lippus. Er arbeitere fur die beyden letzteGrosiherzogm vv» Tofcana nus dcm HanseMedicis, und wurde nach Ioh. Gastons Ab-sterben 17)7. yen Neapel beruffen, wo erdie AufsictN ûbcr die Arbeiter iu Edelsteinebekam. Untcr.ftine vornehmsten Werke, diemcistens in Camée» bcstehen, rechnet mandie Copie dec derûhmtcu Venus von Medicis,welche er in cinen iz. Pfund wiegendenAmelisten fchnitt. ' Dieses vortcesiiche Stûckbcfindet sich jetzo in der jGallerie zu Dresde».Ghinczhi lcbte noch 17c;. Sein Oheimvincèntius, und verfchiedene andce seinesGeschlechls waren in biesir Kunst erfahren.Glulianelli p. 146.

Ghioto. viehe Giotlo.

Ghrrardi ( Philippus ). Siehe Ghcrardi.

L.

Ghirinzana (Magdalena) ein gelehrtesFrauenzimmer von Lavona, war auch inder Mahlrrey, welche sic bey Ant. Vandykerlerute, wohl erfahren. Sie gieng zu Ge«nua in ein Klostcr und lebte um 1640. >20-prani EZcritkori dclla Liguria.

Ghidlandajo (Benediclus) l. 2. anstattwar Curradi — Schûler l. ist nach derUnterschrift eines situer Gemáhlden Ligordi,andre nennen ihn Currardi- Er wâr desDominicus Brud er und Schûler, lernte auchbey I- Anton Soliani.

Ghirlandajo (David) l. 4- nach Frank,retch l- Eincs scincr Musiv-Slûckcn, wel-ches er 1496. vcrfertigte, wird in einerCa-pelle der Kirche S. Mcrry zu Paris gezeiget.

Ghiriandajo (Dominicus) 1 . 2. nachVater l. Thomas — l. ansiatt kleineRinder l. junge Tôchter —l. 8. anstatt Ale-xander l. Alexius — l. ult. nach hegradenl. biefcr Kunstler war in ber Arbeil fo un-ermûdet, dasi er zu sage» pffegte, es thueihm leid, dasi er die Stabtmauren zu Flo-renz nicht mit Historien bemahlen sollte. AuSdes Vafari Anrede an die Zeichnungs-Kûnst-lcr ist zu erfehen das Ghirlandajo ein Werksiber die Kunst geschrieben, dessen er sich inseinem Bûche bedient Hat.

Ghirlandajo ( Michael rc) í.2. nack beyl> Laurenlius di Credi, Antonius del Cera.iuolo — l. nach wohl l. befonders Cru»

Gh n?

cisixe, daher er den Bcynamen del Croee,fiisajo bekam.

Ghisi (Diana) l. 4. nach Volterra l. weilfle ben Franciscus da Volterra, einen ge»fchickten Baumeistcr geheyrathet hatte.

Ghisi (Georgius) I. 6 . nach Schônheitl. Er bluhle um i;So. Siehe den ArlickelJ. Bapt. Ghisi. Z.

Ghisi (Ioh. Baptista) l. c. nach Troial. Nedst odbemelter Tochter Diana, hatteer auch zwcy <2ôhne, welche in diefer Kunstvortregich arbeiteten; diefe stnd vermuthlichvorgedachter Georgius Ghisi und Adam Man,tuauv.

Ghisi (Theodonis). Siehe Ghigi. Z.

Ghislandi (Victor) l. 9. nach Altérs k.Er war ein Ehren-Mitglied ber Academia Cie.mentina zu Bologna.

Ghifo (Ioh. Baptista) ein Baumeistervon Torre i» dem Kirchchrengel Como gebur.tig; lernte bey Francncus da Nove. Nebstvielen Kirchen, Pallàsten und Privat-Gebâu.den zu Genua haute er auch in Gefellfchaftdes Peter Anton Lorradi, Hieronynius Gan.dolfo und Anton Eorriglia den wegen sei.ner Weitlàuftigkeit und zierlichen Bàukunstunvergleichlichen GasthofCarbonara. Ghifostarb zu Genua an der Pest 1657. Svpranip. -88.

Ghtsoni (Fermo). Siehe Guisoni. L.

Ghitt (Pompejus) l. ;. anstattAmicoml. Amigoni

Giàcotto ( Iohannes ) und StephanusSpargioni, zwey Mahler zu Rom, wer.den von Pascoli unter die Schuier des Ioh.Odasi gezàhlt.

Giaffuri (Christophvrus ). Siehe Mich.Castrucci. Z.

Giamberti (Antonius) genannt da S.Gallo; sein eigentlicher Gefchlechtsname istPicconi, und er war vo» Flore»; gebûrtig. Erlernte anfânglich das Zimmer-Handwerk, daer aber hdrle, dasi seine Oheime Iulian undAnton zu Rom mit grosscm Ruhm in der Bau.kunst arbeiteten, begad er sich dahin, uudmachte sich bey dem Bramantes bekannt, derihm wegen hohen Altérs, und da Anton Pro.ben feiner Gefchicklichkeit und Fleisses zcigte,wichtige Gebàude ausjufàhrrn anverlraute.Er arveetete auch fâr das HauS Farnese,P r und