Du.
66
ses Artickelg ï. Man Hat acht Landsthasten,die cr felbst mil eiaer ungemein leichten,aber meifterhaften Manier geejt; «nd es istnnr zu bedauren , dasi man nicht mehrBlâtter von einem so grossen Meister Hat.Viele von seinen Gemàhlden und Zeichnun-gen wurden in Frankreich, vornehmlichaber inEnglaird, von verichiedcnen geschicktenMerstern in Kupfer gebracht. Sein Bra-der Johann Hat einige historische Stnckenach Niclaus Poutzin gcetzt.
Dumèe (Wilhelm) Suppl. r. l. ult.nach Paris l. Edetink Hat das Portraitdes beruhmten Santeuil nach ihm gesto-chcn.
Duinoutier. Siehe Monstier.
Dupaoi, ( ) genanntderDragoner;
ein Bauren-Sohn, ohmveit Paris um1740. gebohren. In scincr frûhen Iugendnahm er Kriegsdienste, in iveichen er sei-nen Talent, Pferde zu zeichnen, entwi-ckelte. Er tried hierinne seine Lehrnbegier-de so weit, datz er den National-Charak-ter dieser Thiere sehr genau zu bezeichnenwlihte. Nach geendigtem Kriege dank-te er ab, und wiedmete sich einig der Mah-lcrey: Er gieng nach Paris, wo er in derkôniglichen Académie studirte und zugleichdie Anatomie, besonders der Pferden / er-lernte. Dupaon copirte auch alles was ervon Gemàhlden des Bourguignon, vander Meulen, Parocel, rc. finden konnte;aber er wollte sich nicht entschlicssen untereinem Meister zu lernen. Seine Compo-sitionen, die er mcistens i» Wasserfarbenmahlte, sind voller Feuer und Genie. Erarbeitete viel fur den Hof, und seine Ar-beit wurde sehr wohl bezahlt. M. S.
Duoin (P.) ein franzôsischet Kupferste-chcr ; arbeitete um 17;--. zu Paris, wo ereine Menge kieine Portraite fur des Odieu-vre Verlag verfertigte. Er hatte auch ei-nen Sohn der in gleichcr Kunst arbeitete.Basan Suppl.
Duppelo. Siehe Wubbels.
Dupuis (Carl.) Suppl. 1 . l. 2. nachparis l. lernte bey ftinem nachmaligenSchwiegervater Cafpar Duchànge. Er arbei-
Dv.
teîe emige Iahre in Londsn und hernach zaParis - l. z. nach vanloo l. Item furdie Sammlung von Crozat, die Galleriezu Versailles, rc.
Du>urs (Nicolaus du) Suppl. 1. í. 4»nach Raour, rc. l. Er arbeitete auch, wiesein Brude-r, fur die Sammlung von Cro-zat und die Gallerie zu Versailles; inglei-chcm sûr die Dretzdncr» Gallerie.
Dupuis (Niclaus) Portraitmahler, rc.l. 4. nach czeseyt wird j. P. Drevet Hatnach ihm das Portrait des Derzog Leo-polds von Lothringen in Kupfer gestochen.
Durameau , ein Historienmahler, warum 176;. ein Mitglrcd der kôniglichen Aca-démie zu Paris. Exposition, rc.
Durand, ein Schmelzmahler zu Paris,arbeitete um 17^0. in Diensten des Her-zogs von Orléans. Der Artickel Email indem Dictionaire Encyclopédique gedeuket ser-ner Talenten mit vielem Ruhm. Durandmachte auch schône Arbeit aus Perlerr-mutter.
Dlirer (Albert) l. ;8. nach richtuuct l.Die ersten verdienen die Bcwunderung derKenner wegen der Fcrnheir des Grabsti-chels, zumalen sie als die ersten Arbeite»einer neuen Kunst anzusehen sind. In An?sehung der Holjschnitte mus man sich wun.dern , dasi dieser alte Meister so viel Aus-druck und Haltung, auch so viel Charakterin den Kôpfcn Hat anbrinczen kônnen, unddatz alles so gut ausgefuhrt ist. Einigevon dieftn letztern sind im Helldunkeln ge-arbeitet, und geben an Schonheit der Ar-beit des Hugo da Carpi nichts nach. Sei-ne mit dem Grabstichel verfertigte Blâtterwerden auf 104. Stucke geschâtzt; vierestach er in Zinn, und sechse sind geetzt.Ueberdas findct man 262. Holzschnitte, diemit seinem Namen bezeichnct sind. Einigeandcre sind von verschiedenen Meistern inKupfer gebracht, die in Copien nach sei-nen Kupfersîichen, Zeichnungen und Ge-màhlden , in mehr als 200. Stucken beste,hen. —
Duret (P.) ein junger franzosischcr Ku-pferstecher; arbeitete um 176;. t» Paris»
Man