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[Band 2]
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ju Romont in dem Schweizer- CantonFrcyburg um 1680. Er war — l. 2. nachparis l. wo er durch seine Talcnte sein Gluckleicht hâtte findcn konnen : Abcr seine vie-hische und liiderliche Lebcnsart machte ihniiberall veráchtlich. Er—l. 7. anstatt l'Ad.vocac l. Epiciê Dcvaur, Romanet, :c.haben nach ihm in Kupfer gearbeitct. Fûesili.T. p. 1?.—Liippl.i. l. ult. nach .iîaciiiorl. Siehe den Artickel Grimaud.

Grison , ein bcrnhmtcr Mahlcr ans Flan-dern, desscn begierig gesuchte Arbeit sei-ncn Ruhm rechtfertigt. Er starb zn Roinr? 6 y. Zeitungen.

Grisoni (Paul) Suppl. i. l. 4. nachperroutus l. Er lebte vermuthlich um denZlnfang des XVM. Jahrhrinderts. DicserKûnstler hatte ein fruchtbares Genie zu Er-fiudung der Thûren-Klopfer: Er stellte alleGattnngen Thiere , in verschiedenen sehr selt-samen Stcllllnge!i,auchBlumcnkrànze,Laub-wcrk, rc. an denselben vor, und ahmte hie-rinne die anrike Lampen Jehr glucklich nach.Viele Hausthsiren der tz^tadt Padua sindmit dergleichen gegosinen und voctreflichausgearbeiteten Zierathcn versehen. —

G c>tNkve:l (Johann) ein niedcrlàndi-ssher Kupfcretzer, von welchem nian Aus-sichten, und Lmidschaften nach Berghem,van Goyen, Lingelbach, rc. Hat. Basan.

Grondonc. Suppl. l. ult. nach vorstelltl. Man bemerkct in demselben des altcnBreughels Manier. Diescs Stûck wardbey Verstcigerung des obgedachten Cabinets«m 502. Livres verkauft.

Groot (Johann de) p. 72;. l. ult. nachHoubraken, rc. l. Ein andrer Johann deGroor, Mahler im Haag, wird von vanGool unter die guten Schiller des berûhm-ten Jacob de Wit gezchlet.

Gropelli (Martin) Siehe den ArtickelPeter Baratta. Suppl. 2.

Grovpi (César) Siehe den Artickel Nic.Roccataglia seines Schulers.

Gros (Peter le) der jûngcre. Suppl. r.t. i. nach bearaden l. H. Frezza Hat eingrosses Basrelief, welches den H. Aloy-sius Eonzaga vorstellet, nach ihm in Ku-

Gr.

pfer gebracht. — l. ult. nach 1720. l.N.de l'Armesiin, Dupuis, rc. haben nachseincn Bilduissen in Kupfer gearbeitct.

Gros (Philipv) ein deutscher Baumei-ster, machte sich durch das Rathhaus zuNûrnberg, welches er in dem vierzehndcnJahrhunbcrt erbaute, berûhmt. Manzâhlet dasselde noch heut zu Tagc unter dieschônste Gebàude in dicser Art. Marper-

p. zi6.

Grosinann (Carl Augusi) ein sehr ge-schickter Gravicrer in Goîd , war ausSchweden geburtig. Er arbettete um 1765.zu Augspurg, wo er fur die Goldschmiedeund Juwelierer sehr schône Stucke vcrfer-tigtc, da er besondcrs vortreflich zcichne-tr, und davon eincn guten Gebrauch znmachcn wusite. Van Stetten zehndcr Bries.

Grosnier, eine Kupferstcchcrin zu Parisum 1760. Man Hat von ihr einige Blât-tcr, nach verschiedenen Mcistcrn verfcrtigt.Basan Suppl.

Gcolll (Franz) gebohren von guter Fa-nrilie zu Perugia 16^4. Er war in vie-lcn Kànsten und Wisscnschaften crfahrcn,worunter die Baukunst nichk die geringsteist. Er zcichnetc eine Menge vortresticheRisse zu offcntlichen und Privatgebáudcn.Derienige, den er fur den Jnquisitionspal-last zu Perugia gcmacht hatte / ward un-ter seiner Aufsicht ausgefilhrt. Viele Edel-leuthe in der Romagnie bcricssen ihn, undbedienten sich zn jhre» Gebâude.1 seinesRaths: Er baute auch fur sich selbs einsshr bequemes Hans, an einer der ange-nehmsten Gegenden der Stadt, und ziertesolches mit cincm Brunneli und cinem ar-tigen Garten. Er starb 1679. Pascolip. 197.

Gruen (Johann Bartholome rc.) p. 62>l. z. nach izio. l. tz^andrart nennet ihnT. 1. p. 219. Johann Balddungrûn. Sic-he auch den Artickel I. Baldung.

Gruenebeck. Siehe den Artickel F. E.Meyer, seines Schulers.

Grueneberg anstatt dieses ArtickelsSuppl. i. l. (Martin) aus Preusiisch-Li-thauen geburtig, lernte die Baukunst, und

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