112
La
renz.-Suppl. i. l. 2. nach gehalten
wird l. Arnolph bereicherle die Baukunstm l eineï bessern Proportion, mehrerm An-stand und Majestàt, aïs ailes was man seitErneuerung der fchonenKûnstcin per Archi»tectur gcsehen hatte^
Lapo ( Stephan da) l. penult. nachl. Man findet in dem Verzeichnisseder alten florentinischen Mahler tintée derJahrzahl i; 6 y. einen Glotto und einenDominicus di Nîaestro Stefans, die oh-ne Zweifel t>ct< Stephan da Lapo Sôhnefind, wcil dieftr unter dem blofien NamenStefano bekannt ist. Ein andrer Stephandes Dominicus Sohn, ward 1414- aïs einMitglied dieftr Geftllschaft eingefchrieben.
Laqui (. Joseph ) ein hollándifcher Mah.ler, von welchem man einige kleine Geftll.schaftsstl'icke in dem beràhmten Cabinette vonBraamcamp, auch unter dieftn eine Copienach G. Lairesse befthrieben findet.
Lara (FerdinandGonzalesdi) fieheB.deBustamante, Suppl- 5,
Laran ( Franz van ) p- 69t. I i. nachLonoon l. zeichnete und radirte einige Bild.msse u. s. w. Gandellini.
Laroon ( Marcel ) lernte bey ftinemVater in Haag, zu London aber bey LaZoon einem Bildnitzmahler und hernachbey Fleohiere- Jndessen halte er doch dasmeiste ftineni eignen Fléché zu danken, da.her er eine ganz eigne Manier gebrauchte.Er zeichnetè fthr richtig und mahlte dieGewânder in einem Gefchmacke, datz er alleseine Zeitgenossen darinn ûbertraf: Defwe.gen bediente fich G. Kneller ftiner Hûlft dieDraperie» ftiner Bildnisse zu niahlen. Al»lein sein grôfires Verdtenst bestehet in einergenauen Nachahmung der WerkeberûhmierMeister, die man s)asttcci nennet. Laroonmahlte seine Convcrsationssti'icke in grosiemund kleinem Formate. Er starb 1705. im;2sten Jahre seines Altérs. Ptlkington.
Laroon ( ) ein Blumenmahlcr; ar,
beitcte 1696 zu Berlin, wo er Professerder neuerrichteten Akavemie, mit einem Ge»halte von $00. Rthlr. ward.
Larrey oder Lassrey ( ) ein Bild.
hauer in Holz; lebte noch i?;o. in fthr ho.
La
hem Alter zu Rom. Er arbeitete auch inftiner Jugend im Fvrmschneiden. PapillonT. r- p- iy.
Lattre ( ) eine franzôfische Kupferffe.
cherin; radirte allePlatten eines Buchs, be,titelt: ssecueil d’Antiquités des Gaules parde la Sauvagere, in 4to zu Paris gcdrukt1770- Die Plane, Aussichten und'Land»karten dicfts Werks find fthr sauber behan-delt. Bermuthlich sind die in 8 vo radirteEvolutionen der franzôsifchen Infanterieund Cavallcrie von gleicher Hand.
Lavandara ( deàa ) ein Bcyname vonI. B. Santi, Suppl. ;.
Laub (Tobias) Suppl. i. l. ult. nachAltérs l. I. B. Probfi, E. C. Heifi. I. Ph.Hayd, I. A. CorvinnS u. s. w. habennachihm in Kupfer gearbeitet.
Lauffer (Cafpar Gottlieb) Rath undGeneral. Mnnzmeister des ftânkifchen Kray-ses, wohnte zu Nurnberg. Er qab um > 740.eine Folge von pàdstlichen Schaumûnzenvon S. Pctrus bis ans Benedictus denXIV. in i;i.Stàcken heraus.
Launay (Niclaus de) I: 8. nach Lal»lin l. ftiner Ehefrauen Oheirn —
Laura ( Jacob ) Suppl. 2. l. ult. nachherauskam l. Er radirte eine Gedurt Chri.sti nach H. Carraccio, einem Gemàhlde dessKônigs inFrankreich. Gandellini.
Laurana (Franz) einMedailleur, vonwelchem man einen fchvncn Médaillon mitdem Brusîbilde Ludwig des Eilften, Kô»nigs in Frankrcich findet. Koehlcr T. 6. p.16;. giebet davon einen Kupferfiich.
, Laurali (Peter) l. penult. nachzunah.men l. Er war auch in allen Theilen derPerfpectiv erfahrcn. Er blûhete um izac-.und ûberlebte die Mittc des XIV. Jahrhun,verts.
Laurent ( P. ) ein franzôfischer Kupfer»stecher; arbeitete um 1765. nachBerghem,Greuze, Lontherbourg u. s. w.
Laurentiani (Jacob) Suppl 1. í,tilt.nach Sacristey 1 . vielleicht Hat Er 16,;.nach Polydor Caldara von Càrravaggio ra.dirt. Man Hat auch von ihm zehn Kupfer»sticbe von Kclchen, Lampen und andern Kir»chenzierden.
Lauren»