Band 
I. Theil.
Seite
208
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i-<j Von der Erfahrung.

wunderbarliche will; daß cr nach den Regeln derVernunft schuldig und verbunden sey die blossehistorische Gewißheit des übernatürlichen undwundctbarlichcn so lange entscheidend zu verwer-fen / als die Menschen nur die Erscheinungensehen wollen die ihre Vorurtheile begünstigen/und blind für die sind die ihren Vorurthcilenwidersprechen.

Der Arzt muß auch denn das übernatürlicheund wunderbarliche nicht allzusehr wünschen, dessei, Niederkunft nicht allzuhizig hoffen, und dessenI-Gegenwart nicht allzugeschwind bescheinen, wenn-er die edle Absicht hat der Vernunft diesen Fie-len auszuwischen, die Wirkungen der Natur de-ren Grund verborgen liegt besser zu kennen, demPöbel diese lahmen Beweise seiner Wunderwerkeund seiner Zauberkünste aus den Händen zu reistsen, und die Thorheit, die Schwachheit und dieGrundlosigkeit des Aberglaubens zu cntdeken.Hippocrates schwamm schon in den Zeiten , dadie Arzneykunst fast ganz auf den Aberglaubengegründet war, glüklich wider den Strom. Er

lehrt