Band 
I. Theil.
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III. Luch. ;. Capitel. 2;r

Der Mensch ist unter gleichen Umständen al-lelhalbcn gleich , denn seine meisten Krankheitensind in Ansehung ihres Anfanges, Fortgangesund Ausganges so beständig als die Pflanzen, diein beständiger Ordnung aus gleichen Samen,in dem gleichen Erdreich, immer gleich blühen,wachsen und vergehen. In allen Jahrhundertenerwektcn in der moralischen und in der physischenWelt die gleichen Ursachen, bey gleichen Umstän,den, die gleichen Wirkungen; und so entstundenaus der gleichen Verderbnis in dem Körper diegleichen Krankheiten. Die gleichen Ursachen ma-chen in den entgegen geseztesten Welttheilen dieErscheinungen gleich, und nähern das entfernte;eine andere Lebensart und ein ander Climat wer-fen über unsere Krankheiten einen leicht durch-dringbaren Schatten, der die Natur verheeletnicht verstellt. Bey der Verschiedenheit der Ur-sachen folget freilich eine Verschiedenheit in denWirkungen, in der gleichen Stadt, in dem glei-chen Hause, und die Bemerkung dieser Verschie-denheiten ist höchst wichtig. Aber nichts ist soP 4 selten