Band 
I. Theil.
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m. Buch. 4. Capitel» 24;

Was ich bishieher von der Theorie der Zu«fälle gesagt, haben die Alten und ihre vertraute-sten Schüler unter den Neuern erkannt und ge-sagt. Schon HippocrateS hat gesehen, daß esIn den Krankheiten Umstände giebt, die theilsbeständig und unzertrennlich mit denselben erschei-nen ? theils anderswoher kommen, und in ver-schiedenen Krankheiten sich äusscrn ; daß die be-ständigen von der individuellen und beständigenNatur der Krankheiten abhängen; daß die unbe-ständigen von dem vielfältigen und immer ver-schiedenen Zusammenfluß der Ursachen, und derVerschiedenheit der Hcilarten abhängen. Jenehat Hippocrates als Regeln der Kunst in seinenaphoristischen Schriften und in seinen Lehrsäzenvorgetragen. Diese hat er in die Classe der Lehr;säze nicht bringen wollen , und sie der Scharf-sicht des Beobachters überlassen. Ucbrigens istdie bishieher entworfene Theorie der Zufällezum Theil das Werk eines mit der Natur so-wohl als mit dem Hippocrates vertrauten Arz-tes , des Garibius.

Q s 24