Band 
I. Theil.
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«48 von -er Erfahrung.

und jeden cinzelen Krankheiten aus den Wahr«nehmungcn der besten Beobachter aller Zeiten undaller Völker aufgezeichnet ist. Durch die scharf-sichtige Vergleichung dieser Wahrnehmungen, mitallem dem was wir in dem gegenwärtigen Kran-ken bemerken, steigt seine im dunkeln liegendeKrankheit an das Licht.

Nichts kann darum wichtiger styn als einewahre unh unverfälschte Geschichte aller jemalsbeobachteten Krankheiten. Diese Geschichte kannaber nur dcnnzumal wahr und unverfälscht seyn,wenn mau bey ihrer Errichtung alle Hypothesenablegt, und nur das unmittelbar erzählet, wasman in der ungestörten und unzerrütteten Naturklar, deutlich und unwidersprechlich gesehen hat-Es ist also hier allein von der Geschichte derKrankheiten die Rede, insofern sie aus ihren Er-scheinungen fließt.

Die Kenntnis der Erscheinungen oder die hi-storische Kenntnis der Krankheiten unterscheidetsich von der Kenntnis ihrer Ursachen oder ihrerphilosophischen Kenntnis. Die historische Kennt-nis