sSr Von der Erfahrung.
tcn, weil sie mehr auf einzele Zufälle sahen dieunendlich verschieden feyn können , als auf'dieganze Krankheit die immer gleich ist. Unter denNeuern sind Scnncrt und Argenticri in dengleichen Fehler verfallen , weil sie die Krankhei-ten allzuspizfinbig unterschieden. Man sieht wienöthig es ist, daß man nicht nur die Gattungender Krankheiten zu unterscheiden gefchikt sey/ son-dern daß man auch wisse wo ihr Unterschied auf-hört. Schlechte Köpfe sondern Krankheiten dievon einander gar nicht verschieden sind, gleichwiesie andere vereinigen die es sind.
Der Herr von Gorter hat gesagt, die Gat-tungen der Krankheiten seyen eben so beständigals die Gattungen der Pflanzen, die ganze Na-tur sey es auf das äusserste in ihren Wirkungen;daher dörfe man hoffen, daß auch die Krankhei-ten dereinst wie die Pflanzen in eine richtige Ord-nung gebracht werden könnten. Es ist freilichmit dem vortreflichen Gaubius zu wünschen, daßdie unendliche Anzal unserer Krankheiten in eineOrdnung könnte gebracht werden, die von allen
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