-68 von der Erfahrung.
dem gegenwärtigen einen deutlichen Vegrif nichthaben, wenn man die Zeichen des vergangenenZustands des Kranken hierbey nicht zu hüls nimt.Wir suchen diese Zeichen durch Fragen heraus;»,bringen. Man frägt nach allen - in dem Körperund ausserhalb demselben vorgegangenen Verän-derungen , und sieht durchaus auf das bedeuten-de. Es ist vor allem aus zu wissen nöthig, wennund mit was für Zufällen die Krankheit ange.fangen, in welchen Gegenden des Körpers siesich vorzüglich geäußert, und mit was für Fol-gen diese Zufalle begleitet gewefen- Alles wasausser dem gemeinen Laufe der Natur vorgegan-gen wird untersucht, alles was nur den Anscheineiner Entfernung von derselben hat, vermehrtden nöthigen Unterricht. Der Zustand aller ed-len Theile und das Maas alles dessen was ausdem Körper weggeht, die geringste Veränderung inseinem gewohnten Abgänge muß uns bekannt seyn,wenn wir die Zeichen einer Krankheit finden wollen.
Der Fortgang einer Krankheit steigt an dasLicht, wenn wir besonders auf die Zeichen der
Ab-