m. Buch. 4. Capitel.
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der Krankheit uns erkundigen, und ob die Krank,hcit stärker sey als der Kranke; der erste, weildie ersten Aerzte mit keiner Krankheit noch be-kannt, zum Exempel einen Schmerz in der Seitemit einem schivrren Athem, geschwinden Pulseund grossem Durste bemerkten. Alle diese Er-scheinungen waren Zeichen, aber was die inwen-dige Krankheit selbst sey, wußten sie noch nicht.Nach zween oder dreyen Tagen sahen sie diese Leu-te Blut speyen, einen diken Harn von sich geben,und mit diesen Zeichen gesund werden. Sie sa-hen einen andern Menschen nach dem Schmerzin der Seite sterben, vorher aber diese Seitebraun und blau werden, und in dem Tobten-körper fanden sie dieselbe über und über brandigt-Hieraus konnten sie schließen was für eine Krank-heit in diesen Umständen vorhanden sey, nemlicheine heftige Entzündung. Diese Entzündung hies-sen sie den Seitenstich.
Die Zeichen welche uns den gegenwärtigenZustand des Menschen entdekcn , sind die erstenworauf man sieht. Aber man kann oft von
dem