Band 
I. Theil.
Seite
320
JPEG-Download
 

;->8 von der Erfahrung.

ob sie ganz nnverlezet seyen, fand er daß sie aufeiner wäßrichten Feuchtigkeit schwammen, vonder die ganze rechte Brusthöle von unten vollwar. Mit der grösten Verwunderung fand ereben dieses durchaus gleiche Wasser in der glei-chen Menge auch in der linken Brusthöle. Erschöpfte diese Feuchtigkeit ganz auf, und fandsie der in dem Magen gefundenen Feuchtigkeitvollkommen gleich, von der Farbe des DanzigerBiers das man mit Cardobenedicten Wasser ge-läutert hätte. Der Geruch verhielt sich auf dasdeutlichste wie der Gestank des Endtenfleifches.Oben über schwamm so viel Oehl als der Ad-miral geschlukt hatte. Man fand in allem nichtdie geringste Spur von Blut, oder Eiter, oderirgend einem andern verdorbenen Safte. Allesdieses in der Brust vorgefundene flüßige Wesenhielt am Gewichte hundert und vier Unzen.

Die Aatur des Uebels kam demnach mehrund mehr an den Tag. Nun mußte man denWeg suchen, durch welchen alles was der Admi-ral geschlukt hatte, in die Lungen gekommen war.

Man