NI. Buch. Capitel.
und vierzig Schläge, wenigstens kann man nichtweiter zahlen.
Aus der Beobachtung dieser Zalen läßt sichnun sehr leicht der Grad eines Fiebers bestim.men. In einem gesunden Menschen muß derPuls überhaupt langsam, und zudem nicht schwachseyn; in allen Menschen schlägt er des Morgenslangsamer als des Abends. Wenn also der Pulsohne eine vorübergehende Ursache sich sehr weitvon dem gewohnten Maasse entfernet , so habenwir ein Fieber. Wenn die Anzal der Pulse sichin diesem Fieber alle Tage vermehrt, so wirdvas Fieber nach Maaßgebung der übrigen Um-stände gefährlich, weil die Anzal der Pulse inder Stunde des Todes in hizigen Fiebern alle-mal am höchsten ist. Ist die Anzal der Pulsedes Morgens schon sehr viel grösser als indem gesunden Zustande, so folgt ein schlim-mer Abend. Nimt die Anzal der Pulse desAbends wirklich ab, da sie natürlicher wei-se hätte steigen sollen » so nimt die Krank-heit ab.
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