Vsn der Erfahrung.
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In langsamen Krankheiten die nicht mit Fie-ber begleitet sind, ist die Anzal der Pulst in ei-ner gegebenen Zeit oft geringer als in der Ge-sundheit. Dieses Zeiche» ist bey der Untersuchungeiner Krankheit zuweilen von so grosser Wichtig-keit , daß ich wünsche man hätte auch diese Ver-minderungen des Pulses vermittelst der Secun-denuhren so wohl berechnet als ihre Vermehrun-gen. Man weis wie oft die Mutterkrankheit dasäußerliche Wesen von andern Krankheiten annimt,die gar grosse Langsamkeit des Pulses ist in vie-len Fällen das einzige Zeichen eines sehr schmerz-haften Mutterzufalls, den man leicht für eineEntzündung nehmen könnte, weil sich die heftig-sten Entzündungen nicht immer durch Fieber äustfern, und sie ist ein weit besseres Zeichen als derhelle und blasse Harn. In dergleichen Krankhei-ten ist die Besserung vorhanden, wenn der Pulsgeschwinder und voller wird.
Der Grad der Stärke der Pulse wird eben-falls nach den Abweichungen von dem gesundenZustande berechnet, er mag nun in gefunden Ta-gen