m. Buch. 5. Capitel.
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gen wie ich oft gesehen bey schwachen Personensehr schwach und kaum fühlbar seyn, oder auchbey starken sehr stark. In Ansehung des Gradesder Starke ist der Puls entweder voll, oder stark,oder hart, oder weich, oder schwach.
Ich vereinige mit dem vollen Pulse den gros,sen Puls, weil man beyde bey den gesiindestenMenschen wahrnimt. Ein gesunder und zugleichstarker Mann hat überhaupt einen vollen aberlangsamen Puls, der ein Beweis der Menge desBluts, der Stärke des Herzens, und der Abwe-senheit eines fremden Reizes ist. Ein voller undgeschwinder Puls ist schon das Merkmal einerbeträchtlichen Veränderung in dem Körper. Die-se Veränderung ist noch grösser, wenn die Schlag-ader noch etwas mehr aufgehoben wird, undfolglich der Puls stark ist. In anhaltenden undmit keiner Entzündung begleiteten Fiebern, undauch in Wechselfiebern , ist der Puls stark undgeschwind. Ein solcher Puls schien dem Boer-haave von einer guten Bedeutung , wenn er inallen Theilen des Körpers gleich stark blieb. Nur
fand