Band 
I. Theil.
Seite
378
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;öä Von der Erfahrung.

daß der Athem leicht wird wenn dieser Zustandnur für einen Augenblik nachläßt, welches beyeiner fortwährenden Entzündung nicht geschehenwürde. Ich habe auch bey dieser Schwerigkeitdes Athems die Glieder erstarren, entschlafen,und allemal die ängstlichsten Gedanken derselbenvorhergehen gesehen. Ein leichter Athem ist im.mer gut.

Der Athem ist ungleich , wenn er bald nachdieser bald nach einer andern Ordnung fortgeht.Diese Ungleichheit verräth immer etwas böses,weil ste auf einmal verschiedene Gattungen vonHindernissen anzeigt. Ein gleicher Athem, wenn erschon schlimm ist, zeigt wenigstens eine einzige Hin-dernis an. Man stehet leicht daß die Abänderun«gen des Athems unter die wichtigsten Zeichen ge-hören , sobald sie während sind und folglich denCharakter der Ungleichheit nicht mehr haben kön-nen. Sie sind sehr gut oder sehr schlimm, nachdemsie in eine gute oder schlimme Gattung übergehen.

Der Athem ist groß und geschwind, wennÄles in dem Körper in grosser Bewegung ist,

ohne