IN. Buch. 6. Capitel. ;6;
Schwerigkeit bisweilen aus unwichtigem Hinder-nissen fließt; wie in der Engbrüstigkeit die entwe-der sehr lange und wenigstens bey der Nacht im.wer gleich ist , oder auch in einem langen Lebenoft abzieht und immer wiederkommt; oder wiein der Hypochondrie, in welcher der Athem vonverschlossenen Winden und daher entstehendenSpannungen schwer wird; oder wie in der Mut-terkrankheit , in welcher der Athem oft so schwerist, daß er durch die äusserste Anstrengung derWerkzeuge kaum befördert werden kann. Ichfinde diese Schwerigkeit des Athems nach hizigenFiebern bey hysterischen Personen sehr gemein.Man muß sich darum sehr in Acht nehmen, daßman diese Schwerigkeit nach starken Brustentzün«düngen nicht für eine fortwährende Entzündunghalte, und auf den Puls nicht so wohl sehen alsauf den Harn, der bey der Entzündung mehren-theils roth, und in diesem Zustande mchrenthcilsblaß ist. Zudem muß man auf das viele Seuf-zen sehen, und auf die unausbleibende Niederge-schlagenheit des Geistes; und besonders darauf,
daß