Band 
I. Theil.
Seite
389
JPEG-Download
 

M. Buch. 7 . Capitel. ?77

die Sterne erhub, und die gleichwohl harnglau-big war. Sie sandte in ihren mit MillionenNamen getauften Mclancolicn, die von einementfernten und von ihr sehr werthgcschäztcn Prac-ticus empfangene Arzneyen mit ihrem Harne,einem ebenfalls entfernten und sehr werthgcschäz-ten Henker, damit er aus dem Harne urtheileob die Mittel gut seyen-

Daniel le Clierc meint, die Ueberzeugung daßder Pöbel will betrogen seyn, bewege zuweilendie Aerzte ihn zu betrügen- Auch sagt diesergrosse und cinsichnsvolle Arzt, daß diejenigen Aerz-te welche sich fähig glauben vernünftigen Krankenzu gefallen, und die darum aus dem Harne nichtweissagen wollen, am wenigsten von dem Pöbelgebraucht, oder geschwind verlassen werden; undfür wen verläßt er sie? Für elende Kerls, die oftweder schreiben noch lesen können, und die manin der Ferne aussucht, damit sie auf den Anblikeines Harnglases die ganze Geschichte einer Krank-heit erzählen, die sie doch bey dem Bette desKranken nicht keimten- Le Clcrc fczt hinzu, esA a; wie-