;8r Von der Erfahrung.
dem Getränk e, »ach der ganzen Diät, und nachdem Temperamente unendlich verschieden. Manbetrachtet in demselben die Menge, den Geruch,den Geschirmt, die Farbe, die Flüßigkeit, undden Inuhalt.
In kalten Ländern wo man weniger ausdün»stet, geht der Harn sehr häufig ab. Er ist sehrhäufig in dem sogenannten Harnflusse, in hypo-chondrischen und hysterischen Zustanden, und über-haupt wenn die Ausdünstung vermindert wird,und ein starker Durchfall plözlich aufhört. DerHarn geht in hciffcn Landern wo man sehr starkausdünstet sehr mäßig ab, und in hizigen Fie-bern , und in den verschiedenen Gattungen derWassersucht, und in den eigckc» Krankheiten derHarngänge.
Der Geruch und der Geschmak des Harnsverhalten sich wie die Natur des in demselbenherrschende» Oehlö, und wie die Menge der Sal-ze. Folglich zeigen sie den Grad von Hize oderVerderbnis in den Säften, oder die Dauer sei.nes Aufenthalts in der Harnblase an. In hizi-gen