;s>4 von der Erfahrung.
eines blauen Harns, den er in einem an derHarnwinde gestorbenen Kranken beobachtet habe»will, er warf einen hellblauen Bodensir; und hat-te einen Saliniakgcruch. Bey der Eröfnung derHarnblase äusserte sich weder die geringste Spureiner blauen Farbe, noch eines Steins. Daherman in Deutschland auf den Gedanken gefallen,Plancus möchte wohl die Ursach dieser seltenenFarbe am ersten in einem kupfernen Nachtgeschir-re gefunden haben.
Ein ganz wcisscr oder blaßgelber Harn wirdin hijigcn Fiebern für höchst gefährlich gehalten,und besonders wenn er vorher einen Bodensa; ge-habt. Nach dem Galenus verkündigt ein weisserHarn in einem hijigen Fieber eine Hirnwuth, ineiner Hirnwuth den Tod; nach dem Boerhaaveist der Harn eines Menschen der von einem hin-gen Fieber stirbt immer farblos. Indeß sehe ichin Krankheiten, die mit einer Entzündung be,gleitet sind , allemal auf das plözliche Erblassendes Harns eine gänzliche Besserung und Abnahmedes Fiebers, wenn die übrigen Zeichen gut sind.
Ein