Band 
I. Theil.
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;8S Von der Erfahrung.

hatte. Die Alten hielten den schwarzen Hak!»immer für sehr gefährlich / ausgenommen in Mc-lancolien.

Die Flüßigkeit des Harns ist ebenfalls ver-schieden , weil er bald dünn , bald mittelmäßigdik, bald ganz dik ist. Man bemerket in diesenverschiedenen Graden der Flüßigkeit noch andereUnterschiede. Entweder bleibt der Harn langedünn, oder er ist anfangs dünn und wird gleichdik/ oder er ist anfangs dik und bleibt es/ oderer ist anfangs dik und wird bald dünn. Manhat auch einen bestimmten Grad der Flüßigkeitnach den verschiedenen Farben des Harns bemer-ken wollen; aber diese Bemerkungen sind sehrwidersprechend.

Ein Harn der anfangs dünn ist und dünnbleibt, zeigt in hizigen Krankheiten/ daß es nochum keinen Abfall zu thun ist/ daher ihn auchHippocrates in Fiebern niemals für gut hielt / ermochte nun gelb oder roth seyn. Boerhaave sagt/ein dünner farbloser Harn verkündige in inflam-matorischen Fiebern den höchst schlimmen Zustand

der