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Von der Erfahrung.
gewöhnen unsere Noth zu vertragen nicht zu füh-len , denn man weis was für Wunder die Ge-wohnheit im moralischen wie im physischen wirkt.Nur die Lauigkeit unsers Willens macht alle unsereSchwachheit, sagt Rousseau der immer thut waser sagt, man ist immer stark genug das zu thunwas man stark will, das Wort Tugend stammtvon Stärke, die Stärke ist die Grundlage jederTugend, und die Tugend gehört nur für ein We-sen das schwach durch feine Natur und starkdurch seinen Willen ist. Darum verträgt einKranker der das Unglük gekennt seine Krankheitunendlich besser als der Kranke der immer imGlüke gelebt hat; jener will seine Krankheit ver-tragen, dieser will es nicht. Er will es nicht,weil sie ihm die unausstehliche Gleichheit unterden Menschen zu fühlen giebt, die der Tod vol-lendet. Er will es nicht, weil dennzumal Or-densbänder ein Puppenspiel, Palläste eine Wü-steney, und Reichthümer ein nuzenloscr Staubfind. Er will es nicht, weil auf dem Sterbbet-te auch dem glänzendesten und erhabensten Geiste
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