Band 
I. Theil.
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m. Buch. 8. Capitel. 45,-

unter den Menschen nichts übrig bleibt, als dasBewußtseyn seiner Unschuld. Wie mehr sich alsojeder Mensch über seine Krankheit ärgert, destogewisser ist es, daß sie in kurzem mächtiger seynwird als er-

Die Standhaftigkcit ist ein gutes Zeichen inallen Krankheiten. Der gegenwärtige Tod scheintmir nicht so furchtbar als die blossen Wirkungender Kleinmuth. Sterben muß man wenn dieTodesstunde schlägt, allein den Gräbcrton an-stimmen wollen, wen» Muth und Unerschroken-hcit die lange Nacht des Grabes noch besiegenkann, ist tödend. Eine ungemcine Niederge-schlagenheit des Geistes äussert sich oft vor demAusbrnche des Friescls, sie kommt wieder wenndie Flekcn zurüktrcten, sie bleibt mehrentheilswenn bey einer eingeschlossenen Luft, starkem Zu-dckcn, und hizigen Arzneyen, die Flcken bleiben;aber ich sehe auch daß der Kranke plözlich stirbt,»nenn thn nahe an dein glüklichcn Ausgang dieserKrankheit eine willkürliche Furcht überfällt, sowie er nach den Bemerkungen des Herrn von

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