Band 
II. Theil.
Seite
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i7» von der Erfahrung.

perimenten immer elastisch bleibt, und daß sie we-der durch eine lange Ruhe, noch durch den hef-tigsten Druk diese Eigenschaft verlieret. Abereben diese Experimente zeigten den Naturforschern,wie die von einander gesonderte elastische Luft-theilgen dergestalt mit andern zwischen dieselbeeingedrungenen Körpern sich vereinigen, oder we-nigstens unter denselben so stillsizen, daß Jahr-hunderte vcrgiengen eh das geringste Merkmal ei-ner Schnellkraft in denselben erschien; da sie dochmit ihrer ganzen Stärke sich äussert, sobald dieseLufttheilgen von fremden Körpern gereinigt, undunter sich von neuem verbunden sind.

Eine trokne Luft ist nun überhaupt sehr gesundweil sie sehr elastisch ist. Die trokne und nichtallzukalte Luft erweket die Munterkeit des Leibesund der Seele auf eine erstaunende Weise, unddaher ist sie hypochondrischen Personen so unge-mein zuträglich, weil sie den Leib und die Seelestärkt. Im Winter herrscht diese Luft in Mont-pellier, und bey uns in den schönen Tagen desSeptembers. Eine trokne und sehr kalte Luft

führt