Band 
II. Theil.
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IV. Buch. 5 . Capitel. 187

wenigen Minuten verließ ihn sein Herzgespann,allem er fühlte nunmehr einen unaussprechlichenDurst, und schrie mit der gleichen Ungedull nachWasser. Dieses Wasser vermehrte seinen Durst,darum wollte er nicht mehr trinken und fieng anden Schweis aus seinem Hemde zu saugen, wel-ches ihm einige Erleichterung brachte. Ein jun-ger nakend neben ihm stehender Engländer crgrifden Ermel von Herrn Hoüwells Hemde, undberaubte ihn für einige Zeit dieser ihm in seinerNoth so wichtigen Hülfe.

Noch war es nicht zwölf Uhr. Die wenigennoch lebenden befanden sich, die an den Fensternstunden ausgenommen, nunmehr in der äusserstenRaserey. Alle schrien um Luft, weil das Wasserwelches ihnen die Wache eine teuflische Kurzweilzu treiben gereichet hatte, nicht mehr half. Je-de nur erdenkliche Beschimpfung ward der Wacheangethan damit sie hineinfeure, aber alles umsonst.Bald darauf hörte mit einmal aller Lerm auf.Die meisten noch lebenden legten sich aller Kräfteberaubet nieder, und gaben geruhig über die Tod-ten