Band 
II. Theil.
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IV. Such. Capitel. 2c>7

so heftig gewirket, daß alle Einwohner kaum mitAlisnahme des zwanzigsten in abwechselnde, undsogar in anhaltende und nachwcrts abwechselndeFieber verfielen.

In den flachen Gegenden der Schweiz sindlängst den Flüssen und Seen die Wechselficberden ganzen Sommer sehr gemein, und selbst inunsern Vergländern steigen sie bisweilen zu einerfürchterlichen Unart- Im Jahr 1717 wütete indem Fleken Stanz im Canton Unterwalden eindrcytägigcs so sehr giftiges Fieber unter dem Vol-ke, daß die Leute schon in dem zweiten Anfallurplözlich und unwermuthet mit einem grossenKopfschmerz und Beklemmung der Brust starben,indeß da ihre Aerzzte Nicht einmal träumten, daßman von einer solchen Krankheit sterben könne;unweit dem Fleken Stanz liegt ei» beträchtli-cher Morast. J>, unsern wärmern Gegenden,wie in der Landschaft Waat, vereinigen sichschon zimlich mit den abwechselnden die faulenFieber. Hingegen sind die Tcrtianficber inden Theilen der Schweiz ungemcin selten wo

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