Band 
II. Theil.
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208 von der Erfahrung.

das Ufer der Flüsse und der Seen etwas hö-her ist.

Jährlich tritt der Etftbfluß im Tyrol ausseinem Ufer und läßt in allen umliegenden Gegen-den eine Menge Wasser zurük. Nach einigenWochen verderben diese Wasser und steken dieLuft so sehr an, daß schon in, Aay die Einwoh-ner gezwungen sind nach ihren Häusern auf denGebürgen sich zu flüchten, von welchen sie erstim September zurükkommcn. Alle diejenigen sagtOlter , die diesen Vortheil nicht gemessen, sehenäusserst blaß und elend aus. Von den Gebürgenkommen diese Leute für die Heuernde und dieErnde der Feldfrüchte herab. Sie langen gesundund frisch an, und kehren mehrcntheils mit demTertianfieber zurük.

In den flächecn Gegenden von Ungarn trittdie Theyß sehr oft crus ihren Ufern. Daher ent-stehen die daselbst sehr gemeine und sehr fürchter-liche Petechienfieber, und besonders die Ruhr, anwelcher oft die Heisre der Oesterrcichischen Armeendahinstarb. Herr Thicrry hat wahrgenommen,

daß