von der Erfahrung.
hier da Wind genug weht besser als um Pisa an-gehen würde. Izt aber sagt Targioni ist es einElend, anzusehen wie diese schöne Gegend blosvon wandernden Bergleuten im Sommer in et-was bebaut wird, deren Taglöhner sehr theuersind und die in einem Jahre reich werden/ wieman sich auszudruken pflegt / aber in sechs Mo-naten sterben. Sie arbeiten in einer dumpfichtenschwülen Maschluft, gehen gegen die Nacht inhohe und kalte Dörfer auf den Hügeln , trinkenschlechtes Wasser/ und werden von kalten und hi-zigen Fiebern/ von der Wassersucht und dem Schar-bok aufgerieben. Unweit Campifasso hätte Tar-gioni bald selbst den Beweiöthum der schlimmenLuft empfunden/ indem er schon die daherrüh-rende Schläfrigkeit/ den Mangel am Athem unddie Schwäche gefühlt/ doch rettete er sich in dieHöhe/ wo wenig Wald und die Luft frey war/schlief eine Stunde/ und war wieder frisch. Längstdem Comerfee ist man den Fiebern gar sehr unter-worfen/ und die Anwohner der Canäle von Ve-nedig verfallen in eine sehr hartnäkige Gelb-sucht ,