IV. Such. ;. Capitel. 21!
sucht, die man auch an der Caspischen See häu-fig bemerket.
Egypten leidet von dieser Gattung Dünstennoch am meisten. Großcairo hat eine unglaubli-che Menge Einwohner, die größtenthetls sehr un-reinlich leben. Die Strassen dieser Stadt findeng , sie liegt in einer simdigten Ebene an demFusse eines Berges, der die Winde abhält, unddie Hize für die Einwohner erstikend macht- Mit-ten durch Cairo geht ein grosser Canal, den derüberlaufende Nilstrom mit seinen Wassern füllt,und der milder Abnahme dieses Stromes allmäh-lig wieder troken irsird. In diesen Canal werfenalle Einwohner allen, möglichen Unrath und sogarTodtenkörpcr, foda,ß der dahcrrührende Schlammdurch seinen Gestan k unerträglich wird. Darumentstehet so oft in Cairo die Pest, die nichtaufhört bis der von neuem ausgetretene Nilstromdiesen Unrath wegspült, und die dennzumal mä-hende kühlere Winde die Luft erfrischen. Manmuß sich nicht wundern, daß Cairo ein wahrerPflanzort der Pest ist.
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