Band 
II. Theil.
Seite
226
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218 von der Erfahrung.

Der Anbau und die Ausdürstungen der Pflan-zen können unter gewissen Umständen sehr gefähr-lich seyn. Die Anpflanzung dei Reifes ist es all-gemein , weil man denselben nach der Aussaatviele Wochen unter Wasser fezen muß, daher dennfo sehr giftige Dünste aufsteigen daß die benach-barte Städte in die gröste Gefahr kommen;auch ist in Italien durch Gest;: verordnet, daßman tiefe Aussaat näher als ene halbe Stundean den Städten nicht mache. In dem Tortone-sifchen und Novarcstfchen, wo der Reis häufig ge-pflanzt wird, haben alle Eimrohner eine wahreTodtenfarbe. Auf Malabar wo der Landbau fasteinzig in der Anpflanzung des Reifes besteht, säetman den Reis im Brachmonat in ein weichesLand, das zu einem wahren Morast vermittelstder ausgetretenen Flüsse wird; rian zieht ihn aus,wenn er einer Hand hoch ist , und fezt ihn vonneuem in ein bewässertes Land, wovon die Fol-gen in Absicht auf die Gesundheit leicht zu erach-ten sind. Fast aus gleichen Ursachen giengcn ei-nige der ersten Spanischen Colonien in America

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