IV. Buch. 5- Capitel. 21 y
zu gründ, der Boden war vor ihrer Ankunft dürrund unbebaut, d a sie aber zu den Zukerpstanznn-gen den Boden anmengen zu wässern, entstundenso sehr schlimme Dünste baß die Spanier in Ca-chexien und Wassersüchten verfielen/ und starben.Pcstilenzialisch ist der Dunst, der von dem in Wasser eingeweichten Hanf und Flachs aufsteigt/ under ist so giftig daß er auch die Fische tobet; inDeutschland bekümmert man sich um den daher'rührenden Schaden nicht; in Italien geschiehtdiese Einweichung, in der Entfernung einiger Stun-den von den Stäibten- Man hat Ercmpel daßaus diesem Dumste des eingeweichten Flachssa,mens eine bösartstge Krankheit entstanden ist/ dieeiner Familie dass Leben genommen / und eineganze Gegend angzcstekt hat. Lancisi sagt daß zuConstantinopcl selhr oft gefährliche Fieber unterdem Volke herrsch^»/ weil man den ganz naß vonCairo gebrachten Flachs und Hanf in die öffentli-che Scheunen einführe, wo sie den Sommer hin-durch gährcn, und nachher zum Verkaufe ausgc-sezt, dieses Elend unter das Volk bringen.
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