Band 
II. Theil.
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IV. Buch. 5. Capitel. 229

Die sehr hejssen Winde sind in Absicht aufihre Wirkungen in verschiedenen Weltgegmdeneinander doch zimlich ähnlich. Den dreißigstenHcumonat 170; verspürte man in der einzigenStadt Montpellier einen so sehr heissen Wind,daß man Eyer an der Sonne gar machen konn-te, daß viele Thermometer versprangen, daß allePerpendiculuhren zu früh giengen, und die Blät-ter an den Bäumen abdorrten; zum Glüke kamein wolthätiger Regen den erschrokncn Einwoh-nern zu Hülf. Prosper Alpinus sagt, die Windeseyen in Cairo schon im Merz, Aprill, und Mayso heiß, daß sie aus einem feurigen Ofen heraus-zukommen sHmim, auch sezl er hinzu, alle Men-schen werden von diesen Wmden so schwach, daßihnen die Eßlust völlig vergehe indeß da sie einunauslöschlicher Durst plage, die Fremden seyengezwungen in unterirdische Oerter sich zu flüchtenund daselbst zu bleiben bis der Wind sich gelegthat. Kempfcr erzählet, an ben Ufern des Persi-schen Meerbusens seyen die Winde so brennend heiß,daß die Reisenden davon plözlich crstiken, wennP ; sie -