Band 
II. Theil.
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IV. Buch. 5. Capitel. 2;)

die sie in der Jugend verloren hatten. .Der Ein-wohner dcsLandes, wo eine eigene und sonst nichtgesunde Eigenschaft der Luft herrschet, verträgt sieweit besser als der Fremdling. Die Maladarenvertragen ihr Climat sehr wohl, und es giebt dervielen dastlbst herrschenden Krankheiten ohngeach-tet unter ihnen auch viele alte Leute, hingegensind die Europäer unter diesem Himmelsstriche sehrungesund und sie bezalcn ihre Ankunft insgemeinmit einem sehr schmerzhaften Purpurfieber, dieDänischen Mißionarii haben nicht leicht ihr fünf-zigstes Jahr erreicht, und oft leben sie nicht überdrey oder vier Monate. Die Russen sogar konntenbey der Erobcrumg von Berlin, und ihrem darauferfolgten achttägfigen Aufenthalt in vieler Stadt, diedaselbst in der Herbstzeit gewöhnliche feuchte Kälteunmöglich vertragen, sie zitterten da die Berlinernoch unempfindlich waren- Eine ungewohnte Wit-terung ist allcthalben unerträglich, die Malabarenerstarren unter ihrem eigenen Himmel in dem glei-chen Grade der Wärme, der den Europäern nochkaum erlaubt ihre Blosse zu bedcken.

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