Band 
II. Theil.
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2;2 von der Erfahrung.

wie die Grönländer von ihren sehr heftigen Sturm-winden in den Augen.

So wenig bestimmtes sich nun im ganzen vonden Winden sagen läßt/ so ist doch gewiß daß einmäßiger Wind eher nuzlich als schädlich ist / unddaß viele dem Menschen sehr nachthcilige Eigen-schaften der Lust den Winden weichen. Unterdie entfernten Ursachen der Krankheiten gehörensie nur dennzumal / wenn sie aus ungesunden dün-stigen Gegenden in gesunde blasen/ die Feuchtig-keit hcrbeybringen / zu heiß oder zu kalt sind/ oderdie Eigenschaften der Luft unter sich verbinden /die in ihrem Zusammenhang schaden. In einze-ln, Ländern ist die Beobachtung der Winde sehrnuzlich/ weil man die daherrührenden Krankheitenbestimmter beobachten kann.

Bey allen diesen schädlichen Eigenschaften derLuft überhaupt leben doch die Menschen i» allenGegenden der Welt/ und sind gesund. Zu Car-thagena wird man der Hize mit dem Alter sogewohnt/ daß alte Leute ordentlich die gute Farbeund die beständige Gesundheit wieder erlangen,

die