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von der Erfahrung.
niemals von böser Wirkung. Sie wachsen sehr-häufig , wenn auf einen nasse» Frühling sehrheisses Wetter folgt.
Die Kornzapfen sind nicht immer giftig.Lang hat bemerket, daß zuweilen Rvkenbrodt inwelchem sich doch viele vermahlte Kornzapfen be-finden , die bekannten schädlichen Wirkungen nichthat. Die Kornzapfen werden fast immer undoft sehr häufig in dem Roken verspüret, aber siefind erst denn giftig wenn sie groß , lang, zim-ltch dik, bey feuchtem Wetter gewachsen sind,und lange gestanden haben. Theodor Zwingerder ältere zweifelte daher , ob der Kaltebrandwirklich von den Kornzapfen herrühre, weil siein dem Canton Basel häufig wachsen, ohneScheu und Nachtheil mit dem übrigen Rokenin die Mühle gegeben, zu Brodt gemacht, undgespiesen werden. Der Freyherr von Bondeli,Königlicher Preußischer Minister in der Schweiz,schrieb ebenfalls a>n Herrn Lang, die Berneri-schcn Aerzte habe«!! die Kriebelkrankheit anfangsfür eine Wirkung der Lust gehalten, aber durch
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