Band 
II. Theil.
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IV. Luch. 6. Capitel. s;r

Indeß sind die Gewächse auch nicht ganz un-schädlich. Ohne von denen zu sprechen die sehrzur Fäulung geneigt sind , haben sie doch meh-rentheils etwas erkältendes, und daher wird be-greiflich warum sie viele Menschen weit mehr blä-hen als das Fleisch. Die eigene Natur der Mü-tchen ist aber auch so verschieben, daß sich hier-über fast nichts allgemeines sagen läßt. Vielewerden von den Psianzgewächscn purgirt, dieMiuorcaner welche mehrentheils davon leben undzudem sehr viel essen, sind dabey meist verstopft.

Die blähende Natur des Obstes ist um soweniger einem Zweifel unterworfen , weil HaleSgefunden hat daß ein Apfel einen Raum voll Luftenthält, der bey einem gedoppelten Druke betLustkreises vierhundert und achzigmal grösser istals der Apfel. Doch sind gekochte Apfel einesehr leichte Speise und eine Speise mit welcherich nebst Brodt und Wasser , ohne Blähungenund ohne Melancolie leben zu können hoste, wennich so zu leben wünschte. Aus dem Misbrauchdes rohen Obstes entstehen Herzweh ,

Cvliken,