2?4 von der Erfahrung.
als Gewächse, auch erwiesen sie dem PelasgusGöttliche Ehren , weil er sie Eicheln essen beleh-ret, die sie für gesünder hielten als das Kräuter-werk. Man kennt die spätere Diät der Sparta-ner , die sie so hoch hielten daß Pausanias nachder Schlacht bey Platäa seinen Officieren eineSpartanische und eine Persische Malzeit zurich-ten ließ und ihnen sagte, sehet die Thorheit derMedischen Heerführer die solcher Malzeiten ge-wohnt sind und dennoch geglaubt haben sie kön-nen uns überwinden, da wir ein so sehr entgegengeseztes Leben führen. In dein Mogolischen Rei-che sind die Gewächse nicht nur die gewohnteSpeise der Heiden die kein Fleisch essen, sondernauch des gemeinen Volkes unter den Mahometa-nern und eines guten Theiles der Miliz. Der Reis,die Kräuter und die Butter sind die gewohnte Speiseder Einwohner von Bengale. Auf Malabar lebtman fast einzig von Gewächsen. Die Kaufleutewelche von der Küste von Coromandel und von Su-rate nach Vatavia kommen , leben mehrentheilsauch daselbst mir von Kräuterwerk.
Indeß