Band 
II. Theil.
Seite
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L;8 Von dler Erfahrung.

derlich die Sommerfrüchte ein wirkliches und zit-verläßiges VerwahningSmittel wider die Ruhrsind. Man sieht hieraus wie richtig oft derjeni-ge denkt, der verwirft was die Menge glaubt.

Ein übermäßiger Vorraih von Luft scheintauch in den Trauben zu herrschen. Sie sind we-nigstens für schwächliche Personen unendlich blä-hend , wenn der Leib dabey nicht offen ist. Icherinnere mich eines mit dem Veitstänze zwar be-hafteten Menschen/ der auf eine enksezliche Men-ge zu sich genommener Trauben plözlich über undüber aufgetrieben starb.

Die öhlichten Speisen aus dem Pflanzenreichesind sehr schädlich. Man sieht daher epidemischeund endemische Krankheiten entstehen/ besonderswenn Ulan sich der öhlichten Speisen aus demTierreiche zugleich bedient. In den nördlichenInseln von Schottland herrschet daher beständigdie Kräze / in Niedersachsm wo der gemeine Mannfast nicht besser lebt als bey uns die Schweine/ist das Oehl der Sitetrüben eine sehr gebräuchli-che und höchst verabffcheümigswiikdige Speise die

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