-68 Von der Erfahrung
fahrungcn der Brey noch viel geschwinder zu derVerknüpfung als die blosse Milch.
Der sehr berühmte und in Paris sehr beliebteArzt Herr Vandermonde denkt mit mir und ichmit ihm, daß der Brey die schlimmste Nahrungfür die Kinder ist. Dieses unverdauliche Gemischvon Milch, und Meel das nicht gegohren hat, sagter, macht in dem Magen mehr nichts als einen«»gestalten Quark, der keine Zubereitung über.standen hat, und der keine andere Veränderungerfährt als die, welche ihn zu seiner ursprüngli-chen Säure zurüksührt- Der Brey ist ein nurallzugewohnliches und durch eine lange vcrnunft-lose Uebung geheiligtes Gift, das die Müchgefässeverkittet , die Wege des Nahrungssafts und desBluts verstopft. Er ist ein diker, zäher, leimich-ter, plumper Quark, der in schwächlichen Kör-pern auf keine Weise in eine bequeme und gesun-de Nahrung bereitet und verwandelt werden kann,und dessen schädlichen Eigenschaften nur der stärk-ste Magen und zuweilen nur die fast unüberwind-liche gute LeibeOsschaffcnheit des Kindes wider.
steht.