Von der Erfahrung.
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er einen leeren Magen hatte. Pythagoras warim Essen sparsam und im Trinken mäßig, damiter seinen Geist zu der Höhe erhebe, die er er-reicht hat. Carneades wünschte so sehr den Stoi-ker Chrysippus in einem gelehrten Wettstreit zuüberwinden, daß er mit Nießwnrz stch purgirte,damit sein Geist freyer sty und das Feuer seinerEinbildungskraft mit mehrerm Nachdruk widerdiesen Stoiker wirke. Protogenes lebte die ganzeZeit hindurch, als er mit dem Gemälde des Ia-lysus beschäftigt war ungemein mäßig , damit erdurch allzuhäufige oder allzugrobe Speist» dieFeinheit seiner Empfindungen und seines Gcschma-kes nicht abnuze. Ich lest bey dem Philo, dieTherapeuten haben vor Untergang der Sonnenicht speisen dürfen , weil sie geglaubt die Be-strebung nach Weisheit sey allein der Klarheit desTages würdig und man müsse für den Körpernur im dunkeln sorgen, viele assen darum fastgar nichts, und lebten bis an den sechsten Tagvon dem Klang ihrer Hymne, wie die Grashop-per von dem Thau. Aber unter aller dieser
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