Band 
II. Theil.
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syr Von der Erfahrung.

Der hat zu viel geessen oder getrunken der ei-ne Stunde nach dem Essen träge, schläfrig, und;n aller Arbeit ungcschikt ist. Allzuhäufig genos-sene Speisen werden nicht verdaut, sie quelleneher auf, und verderben. Entweder müssen sienach der Römer Art zurük, oder man verfällt indie heftigsten Kopfschmerzen, in den Sod, in dasBauchgrimmen, in die in England so berüchtigteUeberfüllung, in heftige Fieber, und stirbt wieLa Mettrie an seiner bey dem Lord Tirconel ge-nossenen Pastete. Nach einer starken Malzeit ha-ben insgemein alle Gäste ein rothes aufgedunsenesAngesichc, und rothe Augen, oft werden sieschläfrig, und schwer. Daher kommt es sagt derFreyherr van Swieten / daß so oft mitten unterdem schmausen Leute die unmäßig leben, anSchlagflüsscn dahinfallen.

Schwache Personen fühlen ein banges angst-haftcs Wesen, eine Niedergeschlagenheit des Lei-bes und des Geistes, eine brütende Last auf bey-den , wenn ihr Magen so wenig sie auch immeressen über das Maas ihrer Kräfte voll ist. Ein