Band 
II. Theil.
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IV. Buch. 7. Capitel. ;o;

dieser Kröpfe suchen. Im Tyrol sind die Kröpftungemein selten, hingegen verlachet man in eini-gen Piemontesischen Dörfern ordentlich die Un-glüklichcn, die keine haben. Aber in der Schwel;sieht man die meisten Kröpfe in den Flächen,und wir haben ja unser reinstes und bestes Was-ser auf den Alpen.

Von dem Weine überhaupt haben die bestenBeobachter sehr wohl gesagt, er sey übermäßiggenossen für junge Leute was der Dünger für dieBäume , er treibe die Frucht und schade denBäumen. Er werde fast ein Gift, er betäube,schwäche und verderbe die Empfindungs und Be-wegungs Vermögen des Leibes und der Seele,er errege Zittern in den Gliedern, Schluksen,Brechen, Fieber, Raserey, Wahnwiz, Convul-sioncn, Schlafsucht, und Schlagflüsse, oder erentnerve langsam den Cörper, er mache die sto-kcnde Säfte in wäßrichle Feuchtigkeiten zerfliesisen, und töde die Weinsäufer durch die Wasser-sucht. Die gemeinsten Folgen des misbrauchtenWeines sind eine Neigung zu allen Entzündungs

Krank-