Band 
II. Theil.
Seite
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;°r von der Erfahrung.

Brunnenwasser hat oft diesen Fehler, worausdenn freilich der Stein entstehen kann, wenn dieseWasser in den Nieren oder in der Harnblase ei-nen klebrichtcn Stof finden, in den sie ihre irr-dische Theile niederlegen können. Blos wegendem harten Wasser find hin und wieder die Stein,krankheiten gemein, doch scheint es daß diesesharte duftige Wesen auch sehr oft durch die Dar-me abgehe, und soweit unschädlich sey. Amschädlichsten ist das Wasser der Sümpfe, oderauch das Wasser welches über einen garstigen Bo-den fließt , und folglich mit dem daselbst herrschen-den Alcali sich gesättigt hat; alle gute Beobach-ter ziehen bey der Erklärung epidemischer Krank-heiten die Natur dieser Wasser in Betrachtung.Die Elephantiasis , oder der Malabarische dikeFuß der Christen von Sanct Thomas, wird vonden Dänischen Mißionariis ihrem Wasser zuge-schrieben. Von der Natur des Schneewassersleitet man die Kröpfe der Alpbewohner her, aberdiese Leute sollen erstlich allethalben Kröpfe haben,und denn könnte man auch allerdings die Ursache

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