IV. Buch. 7. Capitel.
starke, Weine die wie die Rheinischen etwas säuer-lich sind und geschwind abgehen gesünder als sol-che die sehr geistig sind und geschwind zum Kopfesteigen wieder Champagner/ und meiste gesünderals rothe weil diese wegen ihrer zusammenziehen-den Kraft die festen Theile ausdörren, lind diefiüßigen verkikern. Unter den starken Weinen istunstreitig der beste und gesundeste der gute Unga-rische/ der fast alle Europäische Weine/ auch selbstdie besten Italiänischen / Spanischen und Franzö-sischen übcrtrift. Diestr Wein wächst in Ober-ungarn in der Grafschaft Zemplen / um dieBergstädte Mad/ Tolezua/ Benye, Talg«/ Scha-da»/ Kerestur/ Tarzal/ Sermsch und Tokay.Aller Wein der in der Gegend dieser Bergstädtehervorkommt wird vorzugsweise Tokayerwein ge-mimt/ da doch zwischen dem Tokayer und denüdrlgen fast gar kein merklicher Unterschied ist/und dieselben an Güte einander zimlich gleich kom-men. Man hat gefunden daß der beste ausge«gvhrne Ungarische Wein den halben Theil Spi-ritus MI einem unvergleichlichen wohlriechendenII- Theil. U Geruch