Band 
II. Theil.
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IV. Smch. 7. Lapsitel. z -7

man zu helfen sucht- Ich 'habe einen Hypochon-Lristen gekennt, der alle Abend in dieser Absichtein halbes Glas Franzbrandlwcur trank, alleTage ward sein Uebel grösser, auf die Blähun-gen folgten heftige Schwindel, er stieg immermit seinem Franzbrandtwein, endlich folgte infrühen Jahren ein Schlagfluß und der Tod. Ichkenne einen wolehrwürdigen Hypochondrien desscn' Gemalin bisweilen etwas seltsam war, die-ser Seltsamkeit zu begegnen nahm er jedesmal ei-nen Schluk Kirschbrandtwein, und schwieg; dieGemalin ward oft seltsam , der Hypochondrienahm oft seinen Schluk. Endlich häuften sichdiese Seltsamkeiten und diese Schlösse so sehr,daß mein ehrlicher Hypochondrie in fürchterlicheBangigkeiten, in hesti-ge Bauchflüsse und in dieäusserste Verzweifelung verfiel, so oft die Gema-lin übermäßig seltsam schien.

Aller Brandtwein verhärtet die Theile unsersKörpers und zieht sie zusammen. Diejenigen wel-che denselben übermäßig, saufen, machen zulezt ih-ren Mägen so lederhar:t , daß sie immer mehr

saufen