IV. Buch. 7. Capitel. ;-7
sich indeß unter sehr wenige Arten, und di>ese un-ter wenige Gattungen bringen, die zudem Blät-ter eines einzigen Strauches sind.
Die zwo vornehmsten Arten des Thee heißenSong Lo Cha der grüne Thee, und I Cha derTheebou. Man bedient sich des grünen Theein China bey Besuchen , aber der Gebrauch desTheebou ist in dem ganzen Reiche weit allgemei-ner , weil man ihn für weit gesünder hält. DerTheebou wird von den Kennern in drey Gattun-gen abgetheilt. Die erste Gattung kommt vonden neu angepflanzten Sträuchen, sie heißt MauCha, und man bedient sich derselben nur fürGeschenke und für den Kayser; diese Gattung istder eigentliche Kayserthee, und gleichwohl kostetdas Pfund da wo er wächst nicht mehr als zweenEnglische Schilling. Die zwote Gattung bestehtin mehr angewachsenen Blättern, und diese ver-kauft man in China unter dem Namen des gu-ten Theebou. Die dritte Gattung besteht ausden sehr grossen und völlig ausgewachsenen Blät-tern , Hirse ist die gemeinste und wolftilste. ManX 4 rieht