Band 
II. Theil.
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IV. Buch. 7 . Capitel. Z29

sie VernachläßiMig bey dem Einsammeln, in ei-ne schlechtere Gattung über. Fast aller Thee denman in Europa hat, kommt aus China überCanton- Der kostbarste und beste den ich getrun-ken, und den man nirgends in Europa zu kaufenfindt, wird durch die Rußischen Caravanen ein-gebracht die alle zwey oder drey Jahre nach Pe-king ziehen, er ist wie dieser ganze Handel einEigenthum der Rußischen Kayserin, und fällt nurals ein Geschenk in andere Hände. Ucbrigenswird der Thee sowol in Absicht auf den Geruch,als in Absicht auf den Geschmak, durch Bey-mischung verschiedenen Zeugs vielfältig verfälscht.Der Theebou am meisten , und zwar mit einerEinweijchung der Japanischen Erde.

In China wird von den gemeinen Leuten derschlechteste Thee häufig in einen grossen Kessel ge.wvrfen , und den ganzen Tag mit Wasser abge,kocht, dieser Thee ist ihr gewöhnliches Getränk.Die Vornehmem bedienen sich ihres feinern Theefast auf die gleiche Art wie wir, doch trinken sieM vhM Zuker, und nur die Tartarm mit Milch.

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