Band 
II. Theil.
Seite
338
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;;s von der Erfahrung.

In Japan wird der Thee zu Pulver verrieben,mit heisscm Wasser vermischt, so lange umge-rührt bis er schäumt wie Chocolade, und ohneZukcr getrunken.

Ueberhaupt erheben die Asiatischen Völker undbesonders die Chineser den Thee als die grösteund besie und allgemeinste Arzney. Ich habeChinesische Recepte wider die Erschöpfung derLebensgeister und den Kopfschmerz, wider denStulzwang, wider den Goldaderfluß, wider dasHerzwehe, wider die Hartleibigkeit nach der Ge-burt, wider die Schmerzen in den Nieren, wi-der allerley Gifte, wider das Bristen in den Po-ken, wider den Schleim im Halst, wider dieNeigung zum Brechen, wider die Verhaltungder Zeiten, und wider den Husten gesehen, dieentweder ganz allein aus Thee bestunden oder beywelchen doch der Thee die Hauptsache war. Aberman weis viel zu wohl, wie übermäßig die Chi-neser alles erheben was aus ihrem Erdreich em-porsteigt, und wie unrichtig fast jeder Mensch ur-theilt , wenn er im Enthusiasmus urtheilt.

Man